sound zum video

Im STROMA zeigen Annika Schönfeldt und Laura Schönlau die kooperative Videoarbeit UMGELENKT (2021,4‘1 ́ ́), die sich mit den Möglichkeiten und Anforderungen dem der Körper ausgesetzt ist, beschäftigt. Die Thematik des Fehlers hat die Künstlerinnen dazu inspiriert den Körper in verschiedenen Perspektiven und Bewegungsabläufen darzustellen. Ein von den Künstlerinnen eingesprochener Text formuliert eine fehlerhaft-anmutende Soundspur.

Annika Schönfeldt *1992 Folkwang Universität der Künste

Annika Schönfeldt ist freiberufliche Fotografin. Sie lebt in Köln und studiert künstlerische Fotografie an der Folkwang Universität der Künste in Essen. In ihren Arbeiten setzt sie sich mit besonderen Körperformen auseinander und sucht nach Einzigartigkeit, Diversität und Abstraktion.

Ihr Interesse fokussiert sich nicht nur auf den Menschen, sondern auch auf architektonische sowie arrangierte Kompositionen und den Umgang mit Bewegtbild, Videokunst und dem Tanz als Ausdrucksform.

Laura Schönlau *1994 Fontys Hogeschool voor de Kunsten, NL

Laura Schönlau ist Künstlerin, Tänzerin und Choreografin im Bereich des zeitgenössischen Tanzes. Sie erhielt ihre künstlerische Ausbildung an der Fontys Hogeschool voor de Kunsten, die sie 2020 mit dem BA Dance & Choreography abschloss. In ihrer Arbeit geht es vor allem um die Konfrontation des wahrnehmenden Körpers und komplexen Raumkonzepten, in denen er sich bewegt. – Es entsteht ein Spannungsfeld zwischen der materiell-körperlichen und der kognitiv-perzeptiven Ebene, welches sich oftmals interdisziplinär ausdrückt.

Sie leben beide in Köln und arbeiten vor Ort sowie auch in anderen Teilen NRWs.

Zu der Ausstellung erscheint eine Edition.

Heterochromatic Possibilities

Julia Maja Funke

19. März – 14. April 2022

Heterochromatic Possibilities zeigt Welcome Video (2020, 2‘13“) von Julia Maja Funke, eine Videoarbeit im Dialog mit ortsspezifischen Wandmalereien. In der Arbeit greift die Künstlerin anhand eines Stream of Consciousness die von Onlinekonferenzen geprägte Zeit der Interaktion und Kommunikation zwischen Personen auf, reflektiert die Frage des Gemeinsamen in Distanzformaten, die Rolle des Privaten im ständigen Homemodus sowie den Effekt von Narration und Austausch über Onlinekonferenz-Tools.

Als Heterochromatin wird in der Biologie eine verdichtete Form des Materials im Zellkern bezeichnet, aus dem Chromosomen bestehen und das sich gut anfärben lässt. Die Verschmelzung von Zeichnung, innerem Monolog, gefärbten Pixeln und voranschreitender Zeit versucht Verdichtungen in der Gleichzeitigkeit zu erfassen und erfahrbar werden zu lassen. Begleitet werden die Bilder von einem erzählerischen Bewusstseinsstrom, der am Ende die Frage nach dem technischen Gedächtnis aufwirft: Was soll nicht erkannt werden? Die Enthüllung des Selbst.

Die Bildsequenzen beruhen auf maschinellen Lernprozessen. Gezeichnete Portraits und Selbstabbildungen wurden, basierend auf Kameracaptures, mittels cGAN im Pix2Pix-Verfahren maschinell koloriert und zu einem Video zusammengeführt.

Julia Maja Funke schloss 2019 ihren Bachelor of Arts im Fach Intermedia an der Universität zu Köln ab und studiert seitdem mediale Künste an der Kunsthochschule für Medien Köln. In ihrer künstlerischen Praxis setzt sie sich mit sozialen Phänomenen, Wissenssystemen und Technologien auseinander sowie deren Geschichte und Einfluss auf Zustände des Seins auf der Erde und in verschiedenen Realitäten. Zuletzt waren ihre Arbeiten im öffentlichen und virtuellen Raum zu sehen, sowie in der Trinitatis Kirche (Köln) und im IKOB Museum für Zeitgenössische Kunst (Eupen, Belgien).

2020

12.2.-12-3.2022

Friederike Haug

Im STROMA zeigt Friederike Haug die Videoinstallation und Klangcollage „2020“. Darin werden drei Worte durch einfache Regeln und stoisches Tempo-Halten zu einem Sprechgesang, in dem sich Rhythmus und Bedeutung immer wieder verschieben. Beim Entstehen der Worte sehen wir ganz genau hin. Und wippen mit.

Zur Ausstellung erscheint die Edition „Jugendklub“.

Museum of Pink Art
08.01.-05.02.22
Janna Banning, Marie Donike, Florian Gubernator, Darius Tödtmann

MoPA Delfine hassen diesen Trick.

Hier geht es zur Ausstellung: www.museumofpinkart.org

Rosa kann wie Fleischwurst schmecken, Delfinrosa ist nass. Rosa das bedeutet vor allem aber Anti-Grün. Und dennoch: nur weil rosa keinen Wellenlänge hat, muss es uns nicht leidtun. Rosa ist eine Farbe.

Rosa ist politisch, rosa provoziert, rosa polarisiert. Dabei kommt Rosa so verträumt daher. Vielleicht ist Rosa sogar die komplizierteste Farbe überhaupt. Auf jeden Fall die teuerste.

Wir behaupten fast: Niemand hat keine Meinung zu rosa.

Deswegen haben wir rosa ein eigenes Museum gebaut – digital und damit 24 Stunden geöffnet, denn Rosa schläft nie. Das Museum eröffnet und der dazugehörige Katalog erscheint am 29.01.22.

Zu Gast im STROMA sendet das MoPA vom 08.01.-05.02.22 als exklusive Preview rosa Rauschen aus dem Delfinbecken und zelebriert den offiziellen Eröffnungscountdown. Herzlich willkommen!

ENGL.

MoPA Dolphins hate this trick

Visit the exhibition here: www.museumofpinkart.org

Pink can taste like sausages, dolphin-pink is wet. Most of all, pink means anti-green. But: we shouldn’t feel sorry for pink only because it lacks wavelength. Pink is a colour.

Pink is political, pink is provocative, pink is polarising. Although, pink comes along dreamy. Maybe pink is the colour most complicated after all. Definitely the most expensive one.
We almost claim: Nobody is non-opinionated towards pink.

For this purpose, we have built a museum exclusively for pink – digital and therewith open 24 hours, as pink never sleeps. The museum opens its gates alongside the publication of its catalogue on January 29, 2022.

Being guest at STROMA, MoPA broadcasts pink noise exclusively from its dolphinarium and celebrates the official opening countdown from January 8 to February 5, 2022. Welcome!